Fachbegriffe MIDI Basics und Karaoke Workshop


A3D™ Verfahren zur Simulation von dreidimesionalen Klängen. Wird u.a. benutzt bei PC Spielen und in Verbindung mit vier an der Soundkarte angeschlossenen Lautsprechend (Line-Out 1 und 2).
Anschlagstärke (Velocity) Das ist eine Keyboardfunktion. Spielt man die Taste ganz leicht an, dann erzeugt der Synthesizer einen stilleren Klang. Spielt man die Taste mit Schwung, dann werden die Töne lauter. Ganz so, wie beim Klavier.
Arrangement Eine Zusammenstellung mehrerer Spuren mit entsprechender Instrumentierung im Sequenzerprogramm bzw. MIDI-Song.
Audiomaterial Z.B. im PC aufgenommene analoge Audiospuren. Dabei wird z.B. von einem Plattenspieler das analoge Ausgangssignal über Line-In der Soundkarte aufgenommen, digital gewandelt und auf der Festplatte im PC digital gespeichert.
Ausgabeschnittstelle Die MIDI-Out-Schnittstelle (5-poliger DIN-Stecker) der Soundkarte ist eine Ausgabeschnittstelle. Die Schnitt- stelle ist das Bindeglied zwischen PC und externen Geräten.
Bank Select MIDI-Instrumente werden im Synthesizer oder im Soundchip der Soundkarte in Speicherbänken verwaltet. Damit man die Instrumente benutzen kann, muß man mit dem MIDI-Befehl Bank Select - Controller 0 und Controller 32 - die Bänke zuerst auswählen, bevor man mit dem Program Change Befehl das jeweilige Instrument einstellt. Auf Bank 0 sind im Allgemeinen die GM Instrumente abgelegt. Gibt man keinen Bank Select Befehl an, dann werden mit dem Porgram Change Befeht standartmäßig die Instrumente der Bank 0 / GM verwendet.
Baud Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (Bit pro Sekunde)
Chip Integrierter Halbleiterbaustein (z.B. Soundchip auf der Soundkarte, Speicherchips für den Hauptspeicher des Rechners, etc.).
Controller MIDI- Steuerbefehl. Z.B. wird mit Controller 10 die Lautstärke der MIDI-Spur eingestellt.
digitale Information PCs rechnen intern mit Nullen und Einsen und kommunizieren über die Schnittstellen in diesem binären Format auch mit angeschlossenen Geräten (z.B. über MIDI mit dem Synthesizer). Diese Form der Daten bezeichnet man als digitale Information. Im Gegensatz dazu rechnen wir im täglichen Leben mit Dezimalzahlen.
DIN-Stecker Genormtes Steckerformat.
Display Anzeige im Keyboard. Aber auch der PC-Monitor ist ein Display.
DLS (Downloadable Samples Standard ) Mit der DLS-Technik ist es möglich, Instrumentensamples als Ergänzung zum Sample-RAM der Soundkarte in den Hauptspeicher des PCs dazuzuladen. DLS-kompatible Soundkarten laden diese Instrumentensamples zum Beispiel von der Festplatte des PCs beim Start von Windows in den Rechner-Hauptspeicher. Somit ist es auch möglich, eigene Sounds zu erstellen oder Instrumentenbänke von Drittanbietern zu verwenden.
Effekt den Hauptspeicher des PCs dazuzuladen. DLS-kompatible Soundkarten laden diese Instrumentensamples
Frequenz Modulation (FM) zum Beispiel von der Festplatte des PCs beim Start von Windows in den Rechner-Hauptspeicher.
Funktion Befehl, der eine bestimmte Aktion ausführt.
General Midi Ein Standard, der unter anderem die Zuordnung der Instrumente im Synthesizer zu Programmnummern festlegt.
GS-Format Eine Erweiterung des GM-Formats. Wurde von der Firma Roland eingeführt.
Halbleiterbausteine (IC) Ein Halbleiterbaustein ist ein elektronischer Schaltkreis, der viele Funktionen integriert. Der Hauptprozessor (z.B. INTEL PIII) des PCs ist ein Halbleiterbaustein.
Hüllkurve Die Hüllkurve definiert den Klangverlauf eines Instruments. Die wichtigsten Parameter einer Hüllkurve sind die Anstiegszeit des Klangs (Attack), die Abklingzeit (Decay) und die Ausschwingphase (Release) nach dem Loslassen der Keyboard-Taste.
Kanal Im Zusammenhang mit MIDI ist ein Kanal ein Übertragungszweig für MIDI-Informationen. Damit 16 Instrumente gleichzeitig spielen können hat MIDI 16 Kanäle.
KAR Dateiformat für MIDI-Songs mit Definitionen zur Textwiedergabe (Karaoke)
Keyboard Elektronisches Instrument mit Klaviatur (Synthesizer, Keyboard mit Begleitautomatik, elektronische Orgel, etc.)
Loop Ein Loop ist eine Schleife zur endlosen Wiedergabe eines Klangs, eines MIDI-Songs, einer CD oder einer Bandstelle des Kassettenrekorders.
Mehrspur-Aufnahme Der Begriff stammt aus der Zeit, als man mit Tonbandgeräten auf mehreren Bandspuren gleichzeitig aufnehmen konnte. Heute bewerkstelligt man das in vielen Fällen mit MIDI Sequenzerprogrammen oder mit digitalen Aufnahmesystemen. Auch hier ist es möglich, mehrere Spuren (gleichzeitig) aufzunehmen und wiederzugeben.
Midi MIDI = Musical Instrument Digital Interface (digitale Schnittstelle für Musikinstrumente zur Kommunikation mit dem PC oder anderen Musikinstrumenten mit MIDI-Schnittstelle).
MIDI-In MIDI-Eingang. Hier werden die digitalen Informationen Empfangen und im Keyboard zur Klangerzeugung umgesetzt.
MIDI-Out MIDI-Ausgang. Die digitalen Informationen des Keyboards werden über MIDI-Out zu angeschlossenen Geräten gesendet.
MIDI-Thru Am Synthesizer eingehende MIDI-Signale werden über MIDI-Thru direkt zum nächsten Gerät weitergeleitet.
MP3 Ein Audio-Dateiformat. Mit MP3 werden die vom menschlichen Ohr nicht wahrnehmbaren Klanganteile herausgenommen. Damit ist es möglich, Audiodateien auf Faktor 10 bis 15 zu reduzieren, ohne hörbare Qualitätsverluste. Mittlerweile werden im Internet viele MP3-Songs angeboten. Damit MP3-Songs auf Audio-CD aufgenommen werden können, müssen sie zuerst wieder in das WAV-Format umgewandelt werden. Einen interessanten MP3-Song-Player finden Sie bei http://www.sonique.com.
Multitimbral Ein Timbre ist eine Klangfarbe (Instrument, wird auch als Voice oder Patch bezeichnet) des Synthesizers. Multitimbralität bezieht sich demnach auf die Fähigkeit, mehrere Instrumente gleichzeitig zu erzeugen. Ihre Soundkarte ist 16-fach multitimbral. Es gibt aber auch Synthesizer mit zwei unabhängigen MIDI-In-Schnittstellen. Diese Geräte sind dann 32-fach multitimbral.
Normalisieren Eine Verfahren beim Bearbeiten von digitalem Klangmaterial. Hier wird der gesamte Pegel einer Aufnahme auf einen zuvor angegebenen Lautstärkewert angehoben.
OPL-3 (4) Soundchip zur Erzeugung von FM-Synthese Klängen
Panorama Stereoposition des Klangbilds (Balance)
PlugIn Ist ein Programm, das in die Sequenzersoftware eingebunden wird. Das PlugIn wird vom Sequenzerprogramm aus aufgerufen und stellt verschiedene Funktionen bereit. In den meisten Fällen sind das Effekte zur Verfeinerung des aufgenommenen Audiomaterials (zum Beispiel Hall- und Choruseffekte).
Polyphonie Die Fähigkeit eines Synthesizers, mehrere Noten eines Instruments gleichzeitig spielen zu können. Moderne Klangerzeuger sind meistens 32- oder 64-fach polyphon.
Program Change MIDI-Befehl zur Umschaltung auf ein Instrument innerhalb einer Soundbank.
Recording Aufnahme von Musik, Geräuschen, Sprache und Gesang auf ein Medium (Band, CD, Festplatte des PCs, etc.).
Reihenschaltung Im Zusammenhang mit MIDI bedeutet die Reihenschaltung die Verbindung mehrerer Klangerzeuger über MIDI-Thru.
Reverb Effekt zur Simulation von verschiedenen Hallräumen. Dieser Effekt wird über ein externes Effektgerät erzeugt oder kann von einem Recordingprogramm nach der Aufnahme hinzugerechnet werden.
Sample Ein digital aufgenommenes Stück eines Klangs oder einer Musikphrase. Dieses Sample kann auf vielfältige Weise weiterbearbeitet und anschließend z.B. im Speicher der Soundkarte als spielbares Instrument oder als digitale Aufnahme auf Festplatte gespeichert werden.
Samplefrequenz Gibt an, wie oft ein analoges Signal (z.B. vom Line-In des Mikrofoneingangs der Soundkarte) ausgelesen (abgetastet) und in digitale Informationen umgewandelt wird. Je höher die Samplefrequenz, desto besser ist das digitale Abbild des analogen Ausgangssignals. Gängige Werte sind 44,1kHz und 48kHz (44,1kHz = 44100 mal pro Sekunde).
Schnittstelle (Interface) siehe Ausgabeschnittstelle
Sequenzer Programm oder Gerät zur Aufnahme und Weiterbearbeitung von MIDI-Daten.
serielle Schnittstelle Schnittstelle, bei der die Daten der Reihe nach übertragen werden. MIDI ist eine serielle Schnittstelle.
SMF SMF=Standard MIDI File Format (genormtes MIDI-Daten Format zur Speicherung von MIDI-Songs).
Soundchip Halbleiterbaustein (IC) zur Erzeugung von Instrumentenklängen, Geräuschen, Effekten, etc.
Soundexpander Elektronischer Klangerzeuger ohne eigene Klaviatur.
Soundkarte Eine Steckkarte für den PC die es ermöglicht, elektronische Musik zu erzeugen, Musik digital aufzunehmen, über die MIDI-Schnittstelle die Verbindung zu externen midifähigen Geräten herzustellen. Daneben ist es mit Soundkarten auch möglich, den Joystick für Spiele anzuschliessen.
S/P DIF Digitaler Ausgang, der von Sony und Phillips entwickelt wurde. Entweder als Cinch- oder Lichtleiter (TOS-Link) Anschluss.
Spannungswert Eine elektrische Größe (Volt).
ST3 MIDI-Dateiformat mit Textbestandteilen für Karaokesongs (herstellerspezifisches Format von CreativeLabs).
Statusinformation Jeder MIDI-Befehl beinhaltet eine Statusinformation die dem Empfänger mitteilen, welche Funktionen ausgeführt werden sollen.
Step Recording Ein spezielles Aufnahmeverfahren bei Sequenzern, bei dem die Noten Schritt für Schritt eingegeben werden. Dieses Verfahren eignet sich besonders dann, wenn schwierige Musikpassagen eingespielt werden müssen.
Synthesizer Elektronisches Instrument zur Erzeugung von Instrumentenklängen, Geräuschen und Effekten.
Tonabnehmer Bei Gitarren wandelt der Tonabnehmer die Schwingungen einer gezupften Saite in elektrische Signale um. Diese Signale (Spannungswerte) können dann über einen Verstärker zum Lautsprecher weitergeleitet oder auch mit einer speziellen Elektronik in MIDI-Informationen umgewandelt werden.
Voice Bank Eine Speicherbank im Soundchip oder Speicher des elektronischen Klangerzeugers, in der verschiedene Instrumentenklänge abgelegt sind.
Wavetable Wellenform Speicher. Der Hersteller des Wavetable-Bausteins hat in digitaler Form Klänge einzelner echter Instrumente aufgezeichnet und im Speicher dieses Chips abgelegt. Man spricht auch von Instrumenten-Samples. Damit das Piano gut klingt, wird nicht nur ein Sample des Pianos gespeichert. Je nach Oktavlage sind mehrere Samples im Speicher vorhanden. Wavetables können aber auch in den Hauptspeicher des PCs hochgeladen werden. Die Klänge werden dann beim Abspielen des MIDI-Songs vom Hauptspeicher abgerufen.
Wavetable-Tochterplatine Auf die Soundkarte steckbare Platine als Erweiterung mit Instrumental- und Synthesizer-Klängen
Wavetracing™ Ein Verfahren zur Modellierung und Erzeugung von Raumsimulationen. Z..B. ein Hubschraubergeräusch, das von rechts hinten über den Kopf hinweg nach links oben den Raum durchwandert.
XG-Format Eine Erweiterung des GM-Formats. Wurde von der Firma Yamaha eingeführt.
XLR Steckerformat mit symetrischer Anbindung (dreipolig). Ist oft bei Mikrofonen oder professionellen Mischpulten zu finden. Für den Anschluss eines Mikrofons mit XLR-Stecker an die Soundkarte (Miniklinke) benötigen Sie einen entsprechenden Adapter.
(C) by C.Kurtz, Mahlberg